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Markneukirchen. Der Medizinprodukthersteller LAMETEC gibt bekannt, dass das Implantatakupunkturgerät "Lametec-Implax" als Medizinprodukt zugelassen wurde. Dieses Produkt basiert auf einer Erfindung und Entwicklung aus dem Jahre 2001. Mit diesem nun anerkannten Medizinprodukt kann die aus der chinesischen Medizin seit bekannte Ohrakupunktur (Aurikulotherapie) und die französische Ohrakupunktur nach Nogier mit der hiesigen Schulmedizin therapeutisch verbunden werden. Erste Studien und Tests während der vergangenen Jahre zeigten bereits große Erfolge. Die Resultate der klinischen Prüfungen eröffnen neue Wege zu einer deutlichen Verbesserung der Lebensqualität von Patienten und einer möglichen Verringerung und Spezifizierung der Medikamentenverabreichung. Ein besondere Schwerpunkt lag zu Studienzwecken auf der Therapierung von Morbus Parkinson. Diese weitverbreitete Krankheit bot sich wegen ihrer Vielschichtigkeit an Symptomen und Beschwerden als Studienobjekt an. Während der klinischen Prüfungen und anderen Anwendungsbeobachtungen waren beachtliche Erfolge zu erkennen. Das aus Studien gewonnene Wissen kann für die Behandlung anderer, vorwiegend chronischer Erkrankungen angewendet werden. Besonders relevante Indikationen beinhalten Arthrose, Trigeminusneuralgie, Suchterkrankungen (Nikotin, Alkohol, Fettsucht), Hauterkrankungen, Migräne, Diabetes, erektile Dysfunktion sowie eine noch nicht absehbare Anzahl von Erkrankungen im neurologischen Bereich. In Kooperation mit dem "Internationalen Netzwerk für kontrollierte Implantatakupunktur e.V." wird die Qualitätssicherung, Erforschung und Weiterentwicklung dieser noch neuen, revolutionierenden Methode realisiert. Lametec 2004 |
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